Seit Jahren auf Freeriding am Arlberg speziallisiert

Freeride

Arlberg Alpin hat Taktiken und Strategien für die Ausbildung und Guidíng rund ums Freeriden entwickelt. Gemeinsam mit Freerideprofis entwickelte Arlberg Alpin einen eigenen Freerideschwung (RPT) für Schlechtschnee, wodurch auch bei Bruchharsch das Skifahren abseits der Pisten Spaß macht.

Wir bieten 3 verschiedene Level bei den Freeridecamps an. Vom Anfänger bis zum Könner. Wer einmal am Freeriden schnuppern möchte, der ist bei den Freeridetagen bestens aufgehoben oder wer selbst eine Gruppe bildet oder exklusiven Unterricht vor sich alleine haben möchte, der hat die Möglichkeit sich einen Privatbergführer zu mieten. Voranmeldung erwünscht.

Kursinhalte:
Taktik, verbessern des Eigenkönnens, Schnee- u. Lawinenkunde, Risikomanagement, Materialkunde, Videoanalysen.

Es wird angeraten Helm, Airbag, Lawinenverschüttetengerät, sowie Freerideski während den Kursen zu verwenden. Bei uns haben Sie die Möglichkeit diese Ausrüstung zu mieten.

Sicherheit:
Wir wollen Ihnen das Maximale an Sicherheit bieten, darum haben wir kleine Gruppen bis max. 7 Personen pro Guide. Helm, Pieps, ABS - Rucksack, Schaufel und Sonde  - Tragepflicht bei Fahrten außerhalb der Pisten. Sie können dieses Set für € 35,- pro Tag bei uns mieten.

Für noch mehr Sicherheit können sie optional das „Safety-Set++“ (Piepser, Schaufel, Sonde, Pride -ABS Rucksack) mitbuchen. Der Pride-ABS Rucksack ermöglicht eine Gruppenauslösung. Somit kann der Guide den ABS Rucksack für die ganze Gruppe auslösen. Leihgebühr: 50€ pro Tag pro Person.

Demovideo Pride - ABS Rucksack

 

Geben Sie uns bekannt wie viele "Safety Set" bzw. „Safety-Set++“ Sie benötigen. Der Guide bringt sie zum vereinbarten Treffpunkt mit. Buchbar solange genügend verfügbar sind.

Die Urform des Skifahrens

Eigentlich ist Freeriding nichts anderes als die Urform des Skifahrens. Zu Beginn des Skifahrens gab es keine präparierten Pisten. Jeder Schüler musste nach einigen Tagen im Tiefschnee Wohl oder Übel zurecht kommen.

In der Gegenwart sind die Pisten überfüllt und der Drang und das Material machen es einem leicht abseits der Pisten Ski zu fahren. Nun kommt auch noch das Gefühl von Freiheit und Abenteuer dazu.

Die Frage WARUM mache ich das? Dazu gibt es eine psychologische Theorie. Der Mensch strebt nach einem Gleichgewicht zwischen seinen Fähigkeiten und dem ihm gestellten Aufgaben herzustellen. Wenn die Aufgabe geringer ist als dessen Fähigkeit, entsteht Langeweile und somit kein Gleichgewicht. Angst entsteht, wenn die Aufgabe die Fähigkeit übersteigt also eine Überforderung. Halten sich beide Komponenten die Waage, dann ensteht ein Gefühl, das durch ein Verschmelzen von Handeln und Bewusstsein, Konzentration, Hingabe, gekennzeichnet ist. Dieses Gefühl nennt man "FLOW". Dieses Gefühl kann einerseits einen positiven Effekt auf die Lebenseinstellung haben und andererseits kann es dazu führen, sich in einen begrenzten Bereich zurück zu ziehen.

Aus Sicht der Psychologen bietet Freeriden, die Möglichkeit aus dem Alltag zu entfliehen, dabei sich selbst und die Umwelt hinter sich zu lassen und den Gefühlszustand "FLOW" zu erreichen.

Freeriden ist zum Unterschied zum herrkömlichen Tiefschneefahren ein dem Gelände und dem Fahrkönnen angepasstes Skifahren. In seiner Perfektion wird zwischen großen und kleinen Schwüngen, Tempo, sowie verschiedenen Techniken wie "Hochenlastung und Tiefentlastung" gewählt, wodurch eine Mischform von unterschiedlichen Radien und Techniken entsteht.

Bei richtiger Technik- und Geländewahl ist Freeriden auch bei Schlechtschnee durchaus spaßig.

Der ideale Freerideski

Das Team von Arlberg Alpin hat die letzten Jahre Freerideausrüstungen ins Visier genommen und für Sie getestet. Gemeinsam mit unserem Partner Sport Jennewein aus St. Anton, welcher sicherlich einer der besten Speziallisten am Arlberg in Sachen Freeride ist, haben wir verschiedene Produkte getestet und uns nach unserer Meinung für die besten Produkte entschieden.

Gerne informieren wir Sie in unserem Freerideshop oder bei Sport Jennewein in St.Anton - Nasserein - Galzig.

Risikomanagement

Ein einschätzen einer Tour ist manchmal sehr schwierig und erfordert viel Routine. Im Zweifel entscheidet man sich für die konservativere Variante. Unnötigen Risiken eingehen kann im freien Gelände schwere Folgen mit sich bringen. Denke immer daran, in erster Linie bist du allein und bis eine Rettung kommt vergeht viel Zeit. Die ersten 15 min. sind entscheidend bei einem Lawinenunfall. D.h. die Kameraden Rettung ist noch immer die schnellste Rettung. Außerdem sollten Routenwahl und beste Linie gut eingeprägt sein. Vorsicht bei Nebel – Absturzgefahr und Orientierungslosigkeit. Schon die besten haben sich im Nebel verlaufen.

Wähle die Tour nach deinem Fahrkönnen und Größe der Gruppe. Plane sichere Wartepunkte und Verhaltensregeln im Ernstfall und studiere den Lawinenlagebericht – aber Achtung diese sind meist global und kann stark je nach Gebiet abweichen. Am besten informiere dich in ansässigen Bergführerbüros über die Entwicklung des Winters.

x
social share